20 Jahre nach der „Wende“ – eine Wende auch für Bach?

Das kulturhistorisch einmalige Gelände wird seit 1989 als Parkplatz genutzt: zu DDR-Zeiten vielleicht ein „gängiges“ Szenario, jedoch im Jahr 20 nach der Wende ein Zustand, der Veränderung nahelegt. Das Grundstück des ehemaligen Bachhauses beinhaltet nur ca. 15 % des gesamten, großen Parkplatz-Areals: eine attraktive Chance für die Kulturstadt, hier einen internationalen, einzigartigen Bach-Identifikationsort für die weltweite „Bach-Fan-Gemeinde“ zu schaffen. Das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie hat die Existenz der Keller des Bach-Wohnhauses bestätigt und schreibt am 21.4.2008: Die heutige Parkplatzfläche zum „Elephant“ wurde bereits sondiert. [...] zum Markt sind die Keller im Untergrund erhalten, aber mit Schutt verfüllt.“
Die aus der Renaissancezeit stammenden Kellergewölbe und Grundmauern sind also noch vorhanden. Es besteht somit die einzigartige Möglichkeit, über den original erhaltenen Kellergewölben eine eigene Weimarer Bachgedenkstätte zu errichten.